© CYNTHIA ST. CLAIR
 





 

Seit mehr als dreiig Jahren nimmt der Pianist Craig Sheppard eine herausragende und dauerhaft prsente Stellung in der Welt der klassischen Musik ein - und dies dank seiner einmaligen Kombination von Vitalitt und leidenschaftlicher Energie gepaart mit technischer Meisterschaft und fundiert kritischer Objektivitt. Seit Juni 2002 hat Craig Sheppard sechs Tourneen in den Fernen Osten unternommen - vier nach Japan, eine nach Taiwan und eine nach Korea - mit Vorlesungen und Konzerten an ersten Adressen. Im September 2004 wird er wieder nach Japan reisen. Am 18. Mai 2004 beendete er eine Reihe von sieben Konzerten im Meany Theater in Seattle, die den 32 Klaviersonaten Beethovens gewidmet waren, begleitet von hervorragender Resonanz in der Presse. Im April 1999 hatte er sein lange erwartetes Debt in der Berliner Philharmonie, ebenfalls unter groem Beifall der Kritik. Im Jahre 1999 prsentierte er eine sehr erfolgreiche Reihe von Vortrgen und Konzerten mit dem Seattle Symphonie-Orchester. Bereits 1998 konzertierte mit diesem Orchester in dessen erster Saison in der Benaroya Hall. Ein Jahr zuvor war er gemeinsam mit der Geigerin Midori Solist des Seattle Symphonie-Orchesters fr die Erffnungveranstaltung der Saison 1996-97 im Opernhaus von Seattle. In den letzten Jahren war Sheppard profilierter Teilnehmer beim sommerlichen Kammermusik-Festival Seattle, wo er die Weltpremiere von Richard Danielpours "Songs of the Night" nebst vielen Werken aus dem Repertoire der klassischen Kammermusik spielte. Weiterhin nimmt er regelmig am Park City International Festival (Utah) teil, jeden Sommer lehrt und konzertiert er am Heifetz International Music Institute in Wolfeboro, New Hampshire (frher in Annapolis, Maryland).

Craig Sheppard wurde in Philadelphia geboren. Nach anfnglichem Unterricht bei Dr. Lois Hedner und Susan Starr studierte er bei Eleanor Sokoloff am Curtis Institute in Philadelphia. An der Juilliard School in New York City studierte er bei Sascha Gorodnitzki und erwarb den Bachelor- und Master-Titel. Jahrelang arbeitete er zur Sommerzeit in Tanglewood und privat bei Claude Frank und Lillian Kallir; in der Folgezeit studierte er in London bei Ilona Kabos und Sir Clifford Curzon und arbeitete mit Rudolf Serkin und Pablo Casals auf dem Marlboro-Festival.

Nach einem hchst erfolgreichen Debt in New York im Metropolitan Museum 1972 errang er im selben Jahr die Silbermedaille bei der "Leeds International Pianoforte Competition" in England. Im nchsten Jahr bersiedelte er nach London. Durch Schallplatten-Aufnahmen und hufige Gastspiele bei BBC Radio und Fernsehen etablierte er sich als einer der hervorragendsten Pianisten seiner Generation; u.a. spielte er Zyklen von Bachs "Klavierbung" und von Brahms' komplettem Solo-Werk fr Klavier in London und anderen Musikzentren. Whrend seiner zwanzigjhrigen England-Zeit unterrichtete er an der "Lancaster University", der "Yehudi Menuhin School", der "Guildhall School of Music and Drama" und gab gab Meisterkurse an den Universitten von Oxford und Cambridge.

Sheppard ist als Solist mit allen fhrenden Orchestern Grossbritanniens sowie der Vereinigten Staaten, u.a. Philadelphia, Boston, Chicago, San Francisco, Atlanta, Dallas, Seattle, Buffalo und Rochester aufgetreten. Dirigenten wie Sir Georg Solti, James Levine, Leonard Slatkin, Michael Tilson Thomas, Sir Andrew Davis, Lord Yehudi Menuhin, Erich Leinsdorf, Kurt Sanderling, Neeme Jrvi, Hans Vonk, Aaron Copland, David Zinman, Gerald Schwarz und Peter Ers standen dabei am Pult.

Sheppard hat ein ausgedehntes Repertoire, welches ber vierzig Solo-Programme und sechzig Klavierkonzerte umfasst. Seine Solo-Konzerte der letzten Jahre enthielten smtliche Etden von Chopin, Rachmaninoff und Debussy und die Sonaten von Beethoven (2003/04 in Seattle smtliche 32 Klaviersonaten). Ein weiteres bedeutsames Element in seinem musikalischen Leben besteht aus der Zusammenarbeit mit Sngern wie Victoria de los Angeles, Jos Carreras und Irina Arkhipova, dem Trompeter Wynton Marsalis und Ensembles wie den Cleveland-, Bartk- und Emerson-Streichquartetten.

Craig Sheppard spielte Aufnahmen fr EMI (Classics for Pleasure), Polygram (Philips), Sony, Chandos und Cirrus ein. Fnf CDs - alles Konzertmitschnitte - einschlielich seines Berliner Konzerts mit den Goldberg-Variationen, sowie Beethovens Diabelli-Variationen und die Skriabin-Sonate Nr. 5, auch die Chopin- und Skriabin-Prludes und Scarlatti-Sonaten gekoppelt mit den Etdes Tableaux op. 39 von Rachmaninoff wurden in letzter Zeit verffentlicht unter dem Label AT (Annette Tangermann)/Berlin, at-label@gmx.de.

Sheppard findet man unter den Juroren zahlreicher nationaler und internationaler Klavier-Wettbewerbe. Er ist fr sein weit gefchertes akademisches Interesse, besonders was Fremdsprachen betrifft, bekannt. Heute ist er Professor fr Klavier an der "University of Washington" in Seattle.

 


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