© CYNTHIA ST. CLAIR
 




Gesprch mit Craig Sheppard
Classical Music Web (August, 2002)

Craig Sheppard, University of Washington, macht sich daran, Beethovens Lebenswerk vorzustellen
Seattle Times, 3. Januar 2003

Musiker aus dem Staat Washington verhelfen zu erweiterten Horizonten in Taiwan
Seattle Times, Dezember, 2002


Gesprch mit Craig Sheppard
mit Rob Barnett, MW - Classical Music Web (August, 2002)

Barnett: Craig, knen Sie mir etwas Eer Ihre Familie erzhlen?

Sheppard: Meine Familie lebt seit acht bis zehn Generationen in Amerika. Ich bein schottischer und englisher Abstammung, vermischt mit etwas irischem, deutschem und polnischem Blut. Mein Vater ist neulich im Alter von 87 gestorben, meine Mutter ist 85. Ich werde Ende November 57 erreichen [aktualisiert Oktober, 2004]. Meine BrEer, ein lterer une ein jEgerer, sind beide Geschftsleute

Wie war Ihre Aubildung beschaffen?

Ich ging in die normalen Schulen (Grundschule und High School); anschlieend ans Curtis Institute in Philadelphia fE drei Jahre und dann auf die Juilliard School in New York fE weitere drei Jahre; bei Juilliard erwarb ich den Bachelor of Science und Master of Music.

Wer waren Ihre Musiklehrer?

Bei Curtis war meine Lehrerin Eleanor Sokoloff (heute 90 Jahre alt) [aktuel - Oktober, 2004]. Bei Juilliard war es Sascha Gorodnitzki. Privat arbeitete ich mit Rudolf Serkin am Marlboro Festival. Nach den Juilliard-Jahren studierte ich bei Ilona Kabos in London und New York und Sir Clifford Curzon in London.

Existieren generelle Unterschiede in der Musikerziehung zwischen USA auf der einen und England oder Europa auf der anderen Seite? Wenn ja, worin bestehen diese, und wie erklren Sie sich diese Unterschiede?

Wissen Sie, vor vielen Jahren men derartige Unterschiede existiert haben, aber heutzutage kommen Musiklehrer in Amerika und allen europischen Lndern aus aller Herren Lnder. Ich glaube nicht, dass die Lehrmethoden von Land zu Land erheblich unterschieden sind. Wenn KEstler aus einem bestimmten Land gewisse eigenstndige ZEe vorweisen, so hat dies meines Erachtens mehr mit dem Umfeld, in dem sie aufgewachsen sind, oder mit ihren individuellen Lehrern zu tun und nicht viel mit dem Land, in dem Sie ausgebildet wurden.

mehr (in englischer Sprache)


Craig Sheppard, University of Washington, macht sich daran, Beethovens Lebenswerk vorzustellen
von Melinda Bargreen, Musikrezensentin der Seattle Times, 3. Januar 2003

Sie stehen da wie der Mount Everest, die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven.

Und Konzertpianisten knen dem Drang nicht widerstehen, sie alle zu spielen - nicht nur, weil sie eben existieren, sondern weil sie von Beethovens kompositorischem Leben in einer Reihe von wunderbaren Werken fE eben dieses Instrument, das er am meisten kannte und liebte, ein Destillat bilden. Da sind die frEen Sonaten, geschrieben zu einer Zeit, als er noch Eer Haydn und Mozart nachdachte; und da sind die spteren Sonaten, als Beethoven dachte, EWoran? Gott wei es allein - wie anders knte man sich die "Hammerklavier"-Sonate erklren?

FE den Pianisten Craig Sheppard, der am Dienstag (19.30 h, Meany Theater) seinen kompletten Zyklus aller 32 Sonaten beginnt, sind die Sonaten besonders wertvoll als Unterrichtsstoff.

"Ich meine zunchst, dass jeder Lehrer, der es ernst meint, sie alle gespielt haben muss. Zweitens bin ich ein leidenschaftlicher Verehrer Beethovens. Drittens glaube ich, dass die Vertiefung in ein solches Opus magnum die lebenslange Entwicklung eines einzigartigen Genius und seiner Seele widerspiegelt - und dass sie damit in gewissem Sinne unserem eigenen individuellen Werden den Spiegel vorhlt. Ich sehe das Leben als einen Entwicklungs- und Wandlungsprozess, und niemand hat diese Pilgerschaft jemals eindringlicher demonstriert als Beethoven. [E

mehr (in englischer Sprache) bei SeattleTimes.com


Musiker aus dem Staat Washington verhelfen zu erweiterten Horizonten in Taiwan
von Melinda Bargreen, Musikrezensentin der Seattle Times, Dezember, 2002

FE die besten Lehrer ist der Prozess des Lehrens auch ein Prozess des Lernens. Letzten Monat war dies sicherlich der Fall bei der Cellistin Cordelia Wikarski-Miedel und dem Pianisten Craig Sheppard, deren Aufenthalt am Taiwan National College of Arts ihnen zeigte, was die besten Studenten in Taiwans neuem Elite-Konservatorium darbieten knen.

Die alten Stereotype Eer klassische Musiker aus Asien - sie seien technisch ausgezeichnet aber kEstlerisch etwas unsicher - gingen Eer Bord. Diese Studenten, 16 bis 23 Jahre alt, spielten laut Wikarski-Miedel "auf einem sehr hohen Ausbildungs-Niveau", und in ihren Reihen gibt es manche junge Leute, denen eine hochrangige musikalische Laufbahn bevorsteht.

Sheppard fEt hinzu: "Diese taiwanesischen Musiker spielen mit groem Temperament. Sie sind keineswegs bloe Techniker. Sie haben etwas zu sagen".

Wikarski-Miedel (sie unterrichtet Cello und Kammermusik an der "University of Puget Sound") war zusammen mit Sheppard (Fakultt Musik der "University of Washington") eingeladen, Meisterklassen und Konzerte am Taiwan National College of Arts zu geben. Beide sind wohlbekannte Solisten hier in Seattle.

Wikarski-Miedel, geboren in Deutschland, begann ihre internationale Karriere, nachdem sie zusammen mit ihrer Schwester, der Pianistin Eleonore Wikarski, den MEchner Internationalen Duo-Wettbewerb gewann. Spter kam sie nach Seattle mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Rainer Miedel, dem Vorgnger von Gerald Schwarz als Musikdirektor des Seattle Symphony-Orchesters, Sheppard, welcher den zweiten Preis (nach Murray Perahia) bei der "Leeds International Piano Competition" gewann, hat mit vielen Orchestern von Weltklasse gespielt und weltweit solistisch konzertiert. Er verbrachte zwanzig Jahre in England, bevor er nach Seattle kam. E

mehr (in englischer Sprache) bei SeattleTimes.com




 


Home | Biographie | Pressestimmen | Repertoire | Diskographie | Kalender | Interviews | Foto-Galerie | Kontakt


© 2008 Craig Sheppard. All Rights Reserved